{"id":15377,"date":"2025-09-30T08:24:33","date_gmt":"2025-09-30T08:24:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruenhorn.group\/?p=15377"},"modified":"2025-09-30T08:24:33","modified_gmt":"2025-09-30T08:24:33","slug":"teillegalisierung-funktioniert-lichtblick-auch-fuer-therapiebeduerftige-menschen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gruenhorn.group\/de\/teillegalisierung-funktioniert-lichtblick-auch-fuer-therapiebeduerftige-menschen\/","title":{"rendered":"Teillegalisierung funktioniert: Lichtblick auch f\u00fcr therapiebed\u00fcrftige Menschen"},"content":{"rendered":"\n<p>Der erste Zwischenbericht zum Konsumcannabis zeigt messbare Erfolge der Teillegalisierung \u2013 Gr\u00fcnhorn-CEO Stefan Fritsch: Versch\u00e4rfung im Medizinalbereich unangemessen<\/p>\n\n\n\n<p><em>Leipzig, 30. September 2025. <\/em>Die gerade ver\u00f6ffentlichten ersten Evaluationsergebnisse zum Konsumcannabisgesetz zeigen konkrete Erfolge: 100 000 Cannabis-Straftaten weniger, r\u00fcckl\u00e4ufiger Konsum bei Jugendlichen, keine Zunahme bei gesundheitlichen Problemen im Zusammenhang mit Cannabis. Gr\u00fcnhorn-CEO Stefan Fritsch sieht darin eine klare Best\u00e4tigung moderner Cannabis-Regulierung \u2013 und kritisiert weiterhin die geplanten Versch\u00e4rfungen beim Medizinalcannabis.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie positiven Ergebnisse zeigen, dass die Regulierung auf dem richtigen Weg ist. Dies gilt auch f\u00fcr das Medizinal-Cannabisgesetz, jedenfalls in seiner jetzigen Form \u2013 also ohne die geplanten Versch\u00e4rfungen. Das Gesundheitsministerium m\u00f6chte jedoch die Erstverordnung per Telemedizin sowie den Versand von Medizinalcannabis verbieten. Dieser Schritt gef\u00e4hrdet die Patientenversorgung, und das nicht nur im l\u00e4ndlichen Raum&#8220;, erkl\u00e4rt Fritsch. &#8222;Wenn wir wollen, dass Deutschland bei Cannabis eine Vorbildrolle spielt, m\u00fcssen wir evidenzbasiert handeln, nicht ideologisch.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Konkrete Erfolge der Teillegalisierung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Zwischenbericht seit dem 1. April 2024 dokumentiert messbare Verbesserungen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>100 000 Cannabis-Strafverfahren weniger als im Vorjahr 2023. Vor allem kleine Mengen f\u00fcr den Eigenbedarf f\u00fchren nicht mehr zu Anzeigen<\/li>\n\n\n\n<li>Stabiles Konsumverhalten insgesamt, bei Jugendlichen sogar r\u00fcckl\u00e4ufig<\/li>\n\n\n\n<li>Keine Zunahme schwerer gesundheitlicher Probleme durch Cannabis<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>\u201eDie Ergebnisse belegen: Professionelle, kontrollierte Abgabe funktioniert\u201c, kommentiert Fritsch. \u201eWas wir bei Konsumcannabis sehen \u2013 besserer Jugendschutz, weniger Kriminalit\u00e4t, verantwortungsvollerer Umgang \u2013 das bewirken wir bei Gr\u00fcnhorn seit Jahren im Medizinalbereich. Digitale L\u00f6sungen und fachkundige Beratung sind der Schl\u00fcssel, nicht mehr analoge H\u00fcrden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patient:innen profitieren von Entkriminalisierung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Evaluation zeigt konkrete Vorteile f\u00fcr therapiebed\u00fcrftige Menschen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Mehr Rechtssicherheit im Alltag durch weniger Kriminalisierung<\/li>\n\n\n\n<li>Wissenschaftlich fundierte Akzeptanz der medizinischen Nutzung bleibt erhalten<\/li>\n\n\n\n<li>Stabilisierung des legalen Marktes sichert die Versorgung zunehmend ab<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Kritik am MedCanG-Referentenentwurf<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bundesgesundheitsministerium plant eine Versch\u00e4rfung des Medizinal-Cannabisgesetzes (MedCanG). W\u00e4hrend die Teillegalisierung seit April 2024 bis dahin unterversorgten Patient:innen einen vereinfachten Zugang zu Cannabistherapie erm\u00f6glicht, will Gesundheitsministerin Nina Warken diesen Zugang nun wieder verschlie\u00dfen. Ihr Referentenentwurf sieht vor, dass Erstverordnungen von Medizinalcannabis k\u00fcnftig nur noch bei pers\u00f6nlichem Arztkontakt in der Praxis m\u00f6glich sind. Zudem soll der bew\u00e4hrte Versand von medizinischem Cannabis komplett verboten werden. Die Versch\u00e4rfung w\u00fcrde vor allem chronisch kranke, in ihrer Mobilit\u00e4t eingeschr\u00e4nkte oder l\u00e4ndlich wohnende Patient:innen treffen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs ist absurd: W\u00e4hrend wir sehen, dass die Teillegalisierung beim Konsumcannabis funktioniert, will man bei kranken Menschen, die auf Cannabis als Medizin angewiesen sind, genau das Gegenteil machen\u201c, kritisiert der Gr\u00fcnhorn-CEO. \u201ePatient:innen, die heute unkompliziert per Videosprechstunde versorgt werden k\u00f6nnen, sollen k\u00fcnftig wieder in \u00fcberf\u00fcllte Wartezimmer gedr\u00e4ngt werden. Das ist nicht nur r\u00fcckst\u00e4ndig, sondern f\u00fcr viele Patient:innen auch mit unn\u00f6tigen Risiken verbunden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gr\u00fcnhorn als verantwortungsvoller Marktf\u00fchrer<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gr\u00fcnhorn ist das gr\u00f6\u00dfte Netzwerk f\u00fcr Medizinalcannabis in Deutschland und versorgt bereits heute mehrere hunderttausend Patient:innen nach h\u00f6chsten Qualit\u00e4ts- und Sicherheitsstandards. Das Unternehmen setzt dabei konsequent auf digitale L\u00f6sungen, fachkundige medizinische und pharmazeutische Begleitung und transparente Prozesse. \u201eIn den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass digitale Patientenversorgung bei Medizinalcannabis sicher und effektiv ist\u201c, betont Fritsch. \u201eEs stellt sich daher die Frage, weshalb wir von diesem erfolgreichen Ansatz abweichen und wieder auf analoge Strukturen setzen sollten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Regulierung schafft Grundlage f\u00fcr bessere Versorgung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Evaluation zeigt klar, dass die Entkriminalisierung funktioniert. Patient:innen profitieren von mehr Sicherheit und gesellschaftlicher Akzeptanz ihrer Therapie. Der legale Markt gewinnt an Bedeutung und bildet eine wichtige Grundlage f\u00fcr die k\u00fcnftige Versorgung. \u201eDie Evaluation zeigt den Weg auf. Jetzt muss die Politik folgen\u201c, so Fritsch abschlie\u00dfend.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Evaluation des Konsumcannabisgesetzes (EKOCAN) untersucht die Auswirkungen des Konsumcannabisgesetzes. Federf\u00fchrend sind das Universit\u00e4tsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), das Universit\u00e4tsklinikum D\u00fcsseldorf und die Universit\u00e4t T\u00fcbingen beteiligt. Im ersten Zwischenbericht beleuchten Wissenschaftler die Phase vom 1. April 2024 bis Herbst 2025. Bis April 2026 werden weitere Auswirkungen auf Jugend- und Gesundheitsschutz analysiert, insbesondere unter Ber\u00fccksichtigung neuer Entwicklungen im Konsumverhalten und Pr\u00e4vention. Der Abschlussbericht soll im April 2028 folgen.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/deu01.safelinks.protection.outlook.com\/?url=https%3A%2F%2Fatpscan.global.hornetsecurity.com%2F%3Fd%3D_IaAe6PE7Gg2-rkQGUlUCIXzuH3_n-PoBQ1gnAIqahY%26f%3DPB0uN36DG9XfQuoVLh_U-LDF0huUPYCfXB4G438eXcUOkvtTshK0d-R4FFP7VjsG%26i%3D%26k%3Dt5PN%26m%3DXhCei7jL2XM55pXKsDaptDbK3B-0F0DecHHwJBn4dKIrzzqXmfK8JeWV8b8HCzU-Ci4LDvIMG3Af9SWYn0LQwYpgADC79tYnyjZmNp1bF1aG2aP5iTiuknp1hMdSaOw5%26n%3DEq6NgcTlriWuu5X0dcb9924ltTetMSrbW1k__9kZItVOwq_xBNz4WOGhS6lzIcyF%26r%3DJetxqMwaudwbJXvoA0dsDAbS8J5CvNp7KdvnqxPbPt1aAXluT_ZgvptsX6ahO4t0%26s%3De2792e85b20ca8756808a55cf4545831d562d23dba06b7a2aa53b7e5f80301c8%26u%3Dhttps%253A%252F%252Fwww.gruenhorn.group%252Fwp-content%252Fuploads%252F2024%252F08%252FCEOStefanFritsch_TomThiele.jpg&amp;data=05%7C02%7Cs.eichner%40gruenhorn.de%7C6541739ba8bd456af68308ddfff606ed%7C352eb337640747be84ee61f9dde5fc2d%7C0%7C0%7C638948154344747001%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=qgeC%2B2xrBRH8iru%2BDk2Idz9QiYfML16mlh34tIA3VvQ%3D&amp;reserved=0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">&gt;&gt; Pressefoto zum Herunterladen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bildmotiv: <\/strong>Stefan Fritsch, CEO und Gr\u00fcnder der Gr\u00fcnhorn Gruppe<strong><br>Bildunterschrift: <\/strong>Stefan Fritsch, Gr\u00fcnhorn-CEO:<strong> <\/strong>\u201eWenn wir wollen, dass Deutschland bei Cannabis eine Vorbildrolle spielt, m\u00fcssen wir evidenzbasiert handeln, nicht ideologisch.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stefan Fritsch, Gr\u00fcnhorn-CEO: \u201eWenn wir wollen, dass Deutschland bei Cannabis eine Vorbildrolle spielt, m\u00fcssen wir evidenzbasiert handeln, nicht ideologisch.\u201c<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":15293,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_uag_custom_page_level_css":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-15377","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-pressemeldungen"],"uagb_featured_image_src":{"full":["https:\/\/www.gruenhorn.group\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/stefan-fritsch-gruenhorn-e1748450120580.webp",1200,600,false],"thumbnail":["https:\/\/www.gruenhorn.group\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/stefan-fritsch-gruenhorn-e1748450120580-150x150.webp",150,150,true],"medium":["https:\/\/www.gruenhorn.group\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/stefan-fritsch-gruenhorn-e1748450120580-300x150.webp",300,150,true],"medium_large":["https:\/\/www.gruenhorn.group\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/stefan-fritsch-gruenhorn-e1748450120580-768x384.webp",768,384,true],"large":["https:\/\/www.gruenhorn.group\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/stefan-fritsch-gruenhorn-e1748450120580-1024x512.webp",1024,512,true],"1536x1536":["https:\/\/www.gruenhorn.group\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/stefan-fritsch-gruenhorn-1536x1024.webp",1536,1024,true],"2048x2048":["https:\/\/www.gruenhorn.group\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/stefan-fritsch-gruenhorn-2048x1365.webp",2048,1365,true],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/www.gruenhorn.group\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/stefan-fritsch-gruenhorn-e1748450120580-18x9.webp",18,9,true]},"uagb_author_info":{"display_name":"Marketing","author_link":"https:\/\/www.gruenhorn.group\/de\/author\/marketing\/"},"uagb_comment_info":0,"uagb_excerpt":"Stefan Fritsch, Gr\u00fcnhorn-CEO: \u201eWenn wir wollen, dass Deutschland bei Cannabis eine Vorbildrolle spielt, m\u00fcssen wir evidenzbasiert handeln, nicht ideologisch.\u201c","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gruenhorn.group\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15377"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gruenhorn.group\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gruenhorn.group\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gruenhorn.group\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gruenhorn.group\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15377"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.gruenhorn.group\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15377\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15378,"href":"https:\/\/www.gruenhorn.group\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15377\/revisions\/15378"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gruenhorn.group\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15293"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gruenhorn.group\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15377"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gruenhorn.group\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15377"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gruenhorn.group\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15377"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}